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Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt

Spruchbild: Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.

Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt.

Bedeutung

Perikles rückt das Wesen der Stadt von Gebäuden zu Menschen. Häuser schaffen Raum, doch erst Bewohnerinnen, Bewohner, Beziehungen, Arbeit und Öffentlichkeit machen daraus eine lebendige Stadt. Der Spruch ist schlicht und politisch im besten Sinn: Gemeinschaft zählt mehr als Fassade. Er passt besonders zu Stadtentwicklung, Nachbarschaft und bürgerschaftlichem Zusammenleben. Damit wird Urbanität als soziale Leistung verstanden, nicht nur als bauliche Struktur. Der Satz erinnert daran, dass Zusammenleben geplant, gepflegt und immer wieder erneuert werden muss.

Verwendung

Das Zitat eignet sich für Stadtfeste, Architektur- und Stadtplanungstexte, Nachbarschaftsprojekte, kommunale Reden oder Willkommensgrüße. Es wirkt besonders, wenn konkrete Menschen, Vereine oder Begegnungsorte genannt werden. Für reine Immobilienwerbung sollte es nicht zu oberflächlich benutzt werden. Ein Nachbarschaftsprojekt gibt dem Satz konkrete Wärme.

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Über Perikles

Über den Autor

490 - 429 v. Chr.

Perikles (um 490–429 v. Chr.) war der führende Staatsmann Athens, der die Attische Demokratie ausbaute und das glanzvolle Bauprogramm auf der Akropolis durchsetzte.

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Als fortlaufend gewählter Stratege – dem höchsten Amt im demokratischen Athen – gewann Perikles die Volksversammlung durch gerühmte Redekunst für seine politischen Ziele. Er sicherte zudem die Vormachtstellung Athens im Attischen Seebund. Seine Politik trug jedoch auch Mitverantwortung für den Konflikt mit Sparta, der in den Peloponnesischen Krieg und den Niedergang Athens mündete.

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