
Solche, die sich niemand aufdrängen, nennt man nicht etwa bescheiden, sondern hochmütig.
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Über Otto Weiss
Über den Autor
1849 - 1915
Otto Weiss (1849–1915) ist vor allem durch pointierte Sinnsprüche und Lebensbeobachtungen greifbar. Seine Texte betrachten Kränkungen, Glückwünsche, Selbsttäuschung und menschliche Vorsicht mit einer Mischung aus Skepsis und trockenem Witz. Darin geht es häufig um die kleinen empfindlichen Stellen des Menschen: verletzte Ehre, Angst vor unbequemer Wahrheit, soziale Höflichkeit und die verborgenen Motive hinter scheinbar einfachen Gesten.
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Zu Otto Weiss (1849–1915) liegen nur begrenzte gesicherte biografische Angaben vor; seine Wirkung erschließt sich vor allem über die zugeschriebenen Aphorismen. Darin geht es häufig um die kleinen empfindlichen Stellen des Menschen: verletzte Ehre, Angst vor unbequemer Wahrheit, soziale Höflichkeit und die verborgenen Motive hinter scheinbar einfachen Gesten. Weiss schreibt knapp und beobachtend, ohne die Pointe zu laut zu setzen. Seine Sprüche behalten ihren Reiz, weil sie alltägliche Erfahrungen nicht vergrößern, sondern präzise zuspitzen. Sie gehören zu jener aphoristischen Tradition, in der Menschenkenntnis wichtiger ist als biografische Selbstdarstellung.
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Oft schmerzt uns, wenn wir betrogen wurden, noch mehr die Demütigung als der Verlust.
— Otto Weiss
Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen, es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebra …
— Otto Weiss
Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden.
— Otto Weiss
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht
— Abraham Lincoln
Ein Gesicht erkennt man im Licht, einen Charakter auch im Dunklen
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