
Das größte Übel bei den Menschen ist ihre Unersättlichkeit.
Bedeutung
Menander nennt Unersättlichkeit das größte menschliche Übel. Gemeint ist eine Gier, die nie genug hat und deshalb Besitz, Macht, Genuss oder Anerkennung ständig vermehren will. Der Spruch kritisiert nicht Bedürfnisse an sich, sondern Maßlosigkeit, die Zufriedenheit unmöglich macht und andere verdrängt. Unersättlichkeit zerstört Beziehungen, Gerechtigkeit und innere Ruhe, weil sie jedes Erreichte sofort entwertet. Die Aussage erinnert daran, dass Begrenzung und Dankbarkeit Voraussetzungen für ein gutes Leben sind und bleiben.
Verwendung
Geeignet für Texte über Habgier, Konsum, Macht, Charakter oder persönliche Lebensführung. Der Spruch passt, wenn Maßhalten als Gegenbild zu ständigem Mehr-Wollen beschrieben wird. In moralischen oder gesellschaftskritischen Kontexten kann er knapp benennen, warum grenzenloses Begehren Menschen und Gemeinschaften dauerhaft beschädigt und langfristig innerlich erschöpft.
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Über Menander
Über den Autor
Dichter · Antik-Griechisch · 342 - 291 v. Chr.
Menander (342–291 v. Chr.) war ein griechischer Komödiendichter aus Kephisia und der führende Meister der „Neuen Komödie" im antiken Athen.
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Menander steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Menander wird häufig als griechischer Komödiendichter eingeordnet. Menander war als antik-griechischer dichter prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Menander wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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