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Sprüche über Habgier

38 Sprüche

Spruchbild: Habgier
  1. Habgier

    Der Armut fehlt einiges, der Habsucht alles.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

    4.1
  2. Habgier

    Habgier bedeutet, dass ein Mensch nach etwas trachtet, das er nicht besitzt. Neid hingegen bedeutet, dass er sich über das ärgert, was ein anderer besitzt

    Aristoteles

    4.0
  3. Habgier

    Das größte Übel bei den Menschen ist ihre Unersättlichkeit.

    Menander

    4.0
  4. Habgier

    Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

    Arthur Schopenhauer

    4.0
  5. Habgier

    Des Geizigen Zähne sind durch Habgier zusammengefroren.

    3.9
  6. Habgier

    Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.

    Else Pannek

    3.9
  7. Habgier

    Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.

    Barthold Heinrich Brockes

    3.9
  8. Habgier

    Gewinnsucht und Eitelkeit sind die Werbeoffiziere der Schlechtigkeit

    Franz Grillparzer

    3.9
  9. Habgier

    Das Gewissen spricht, aber der Eigennutz schreit.

    Jean Antoine Petit-Senn

    3.9
  10. Habgier

    Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?

    Plinius d. Ältere

    3.8
  11. Habgier

    Der Hunger nach Luxus, der uns aus unserem Planeten einen Ziergarten machen ließ, nährt nur die Gier unserer Wünsche.

    Ralph Waldo Emerson

    3.6
  12. Habgier

    Unrecht Gut kommt nicht an den dritten Erben.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  13. Habgier

    Ehrlichkeit macht sich bezahlt, aber vielen Menschen scheint diese Bezahlung nicht auszureichen

    Kin Hubbard

  14. Habgier

    Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies auch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten hinterhergehen zu können.

    August Pauly

  15. Habgier

    Wir haben auch unter uns Menschen solche Tiefseefische mit großen gierigen Augen und gewaltigen Mäulern, welche umherschießen, um den Nutzen zu verschlingen.

    August Pauly

  16. Habgier

    Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.

    August Pauly

  17. Habgier

    Das Schwierigste ist es, weniger zu nehmen, wenn man mehr bekommen kann

    Kin Hubbard

  18. Habgier

    Man begegnet zuweilen Leuten, deren Verstand sehr beschränkt, aber doch in einem Punkt stark genug ist, um den Weg hell zu beleuchten, auf welchem fremdes Geld in ihre Taschen zu wandern vermag.

    August Pauly

  19. Habgier

    Der Neid ist eine Geißel, deren Opfer im Stillen leiden, er ist ein nagender Wurm an dem Lebensfrieden und an der Tugend des Menschen, welcher ihm Aufnahme gewährte.

    Albertine Necker-Saussure

  20. Habgier

    Wer äußere Dinge als letzte Ziele erstrebt, kann nicht zur inneren Freiheit durchdringen.

    Friedrich Paulsen

  21. Habgier

    »Für Geld die Welt!« Es liegt wenigstens guter, deutscher Reim und der Ausdruck unserer modernen Zeit darin.

    Heinrich Martin

  22. Habgier

    Wer sich selbst versteht, kennt seinen Wert und lässt nicht mit sich handeln. Nur der Charakterlose ist für jeden Preis feil.

    Heinrich Martin

  23. Habgier

    Bei keiner Erbschaft können sich wohl mehr Mitbewerber melden, als wenn solche einem großen Dummkopfe zufällt: er hat die meisten Verwandten.

    Heinrich Martin

  24. Habgier

    Auf allen Gebieten gibt es Erfolge, die weniger ehrenvoll sind als Misserfolge.

    Rosalie Perles

  25. Habgier

    Es ist gewiss nur Raserei und nur Wahnwitz, zu leben nach der Bettler Art, bloß um zu sterben einst als reicher Mann.

    Juvenal

  26. Habgier

    Wir unterliegen den Übeln eines langen Friedens; schrecklicher als die Waffen setzt uns der Luxus zu

    Juvenal

  27. Habgier

    Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst

    Juvenal

  28. Habgier

    Sehr viele Europäer sind nicht mehr als gierige Geldautomaten, die jede Gemeinheit am Tier für erlaubt halten, wenn sie ihren Geldsack füllen hilft.

    Manfred Kyber

  29. Habgier

    Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends

    Hippolyte Taine

  30. Habgier

    Die Leidenschaft des Geldmachens beherrscht alle anderen Leidenschaften.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  31. Habgier

    Geld ist die einzige Macht, vor der die gesamte Menschheit auf die Knie fällt

    Samuel Butler

  32. Habgier

    In Wahrheit sind wir alle Staub und Schatten, in Wahrheit ist die Gierde blind gefräßig, in Wahrheit trügerisch ist jedes Hoffen

    Francesco Petrarca

  33. Habgier

    Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst

    Francesco Petrarca

  34. Habgier

    Der Neid schwärzt wie die Flamme alles, was über ihn hinweggeht und er nicht erreichen kann.

    Jean Antoine Petit-Senn

  35. Habgier

    Wer seine Geschäfte maschinenmäßig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz.

    Chuang-tzu

  36. Habgier

    Ein Erbe weint wie eine Braut; beider Weinen ist heimlich Lachen.

    Marcus Terentius Varro

  37. Habgier

    Der Mensch ist ein geldgieriges Tier und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.

    Herman Melville

  38. Habgier

    Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.

    Else Pannek