
Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.
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Über August Pauly
Über den Autor
1850 - 1914
August Pauly (1850–1914) war ein deutscher Naturwissenschaftler und Aphoristiker, der biologische Beobachtung mit philosophischem Nachdenken verband. Seine kurzen Texte suchen oft nach Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Handelns und übertragen einen nüchternen Blick aus der Wissenschaft auf Fragen von Charakter, Erkenntnis und Alltag. Als Naturforscher war er an genauer Beobachtung geschult, als Autor interessierte ihn, was sich aus solchen Beobachtungen über den Menschen sagen lässt.
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August Pauly (1850–1914) bewegte sich zwischen Naturwissenschaft, philosophischer Reflexion und aphoristischer Form. Als Naturforscher war er an genauer Beobachtung geschult, als Autor interessierte ihn, was sich aus solchen Beobachtungen über den Menschen sagen lässt. Seine Sprüche wirken deshalb selten schwärmerisch; sie prüfen Verhalten, Denken und Gewohnheiten mit einem eher analytischen Blick. Pauly steht für eine Form des Aphorismus, die nicht belehren will, sondern Verdichtung sucht. Gerade die Verbindung aus Naturerkenntnis und Menschenkunde macht seine Texte auch heute lesbar, wenn es um nüchterne Selbstprüfung und klare Urteile geht.
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Wer sein Herz dem Ehrgeiz öffnet, verschließt es der Ruhe
Wenn ich schweige, erfahre ich die Unzulänglichkeiten der anderen und verberge meine eigene.
— Zenon von Kition
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