
Es kommt selten etwas Besseres nach.
Bedeutung
Das Sprichwort klingt knapp und skeptisch: Nach dem Bestehenden kommt selten etwas Besseres. Es kann als Warnung vor übereiltem Wechsel verstanden werden, aber auch als Ausdruck von Erfahrung oder Resignation. Die Stärke liegt in der Kürze, die Grenze in der Pauschalität. Der Satz passt dort, wo Bewährtes nicht vorschnell aufgegeben werden soll, wirkt aber innovationsfeindlich, wenn er absolut gesetzt wird. Der skeptische Satz schützt Bewährtes, kann aber Fortschritt auch unnötig bremsen.
Verwendung
Der Spruch eignet sich für humorvolle Kommentare zu Wechseln, Nachfolgen, Umzügen oder Entscheidungen. Er sollte nicht jede Veränderung blockieren. Am besten funktioniert er mit augenzwinkerndem Ton und einem konkreten Anlass, bei dem Skepsis verständlich ist. Bei Nachfolgefragen oder Wechseln ist er besonders treffend.
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