
Kein Mann ist so frei von Eitelkeit, dass der Beifall, den die Geliebte erntet, sein Gefühl nicht höher stimmt.
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Über Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Über den Autor
1836 - 1876
Klara Bauer (1836–1876) veröffentlichte unter dem Pseudonym Karl Detlef und trat damit in einer männlich dominierten literarischen Öffentlichkeit auf. Ihre Autorschaft steht für Erzählprosa des 19. Jahrhunderts, in der weibliche Erfahrung oft indirekt und unter Schutz eines Künstlernamens sichtbar wurde. Die ihr zugeschriebenen Gedanken lassen sich als Teil einer bürgerlichen Erzähl- und Reflexionskultur lesen, die Gefühle, gesellschaftliche Erwartungen und moralische Fragen miteinander verknüpft.
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Klara Bauer (1836–1876), die unter dem Pseudonym Karl Detlef schrieb, gehört zu den Autorinnen des 19. Jahrhunderts, deren öffentliche Wahrnehmung stark durch Namensform und Rollenbilder geprägt war. Das Pseudonym machte ihre Texte anschlussfähig an einen Literaturbetrieb, der männliche Autorschaft vielfach selbstverständlicher behandelte. Ihre Bedeutung liegt deshalb nicht nur in einzelnen Stoffen, sondern auch in der literarischen Selbstbehauptung. Die ihr zugeschriebenen Gedanken lassen sich als Teil einer bürgerlichen Erzähl- und Reflexionskultur lesen, die Gefühle, gesellschaftliche Erwartungen und moralische Fragen miteinander verknüpft.
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