
Wer alles bloß des Geldes wegen tut, wird bald des Geldes wegen alles tun.
Bedeutung
Das italienische Sprichwort beschreibt eine moralische Rutschbahn: Wer Geld zum alleinigen Maßstab macht, verliert sukzessive alle anderen Werte. Zunächst werden nur harmlose Dinge des Geldes wegen getan – aber das Prinzip kennt keine natürliche Grenze und schleift sich durch, bis kaum noch etwas außerhalb dieser Logik steht. Das ist eine Warnung vor der schleichenden Erosion: Nicht der erste Schritt ist gefährlich, sondern die Bahn, auf die er führt.
Verwendung
Als Warnung vor blindem Materialismus passend, in ethischen Diskussionen über Wertehierarchien, wirtschaftliches Handeln oder die Grenzen des Strebens nach Geld. Geeignet für persönliche Gespräche und Texte mit moralischer Dimension. Besonders überzeugend, wenn ein konkretes Beispiel aus dem Alltag ergänzt wird.
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