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Wer soll Meister sein? Wer was ersann

Spruchbild: Wer soll Meister sein? Wer was ersann! Wer soll Geselle sein? Wer was kann! Wer soll Lehrl …

Wer soll Meister sein? Wer was ersann! Wer soll Geselle sein? Wer was kann! Wer soll Lehrling sein? Jedermann!

Bedeutung

Goethes Vers ordnet Meister, Geselle und Lehrling nach Erfinden, Können und Lernbereitschaft. Meister ist, wer Neues ersinnt; Geselle, wer etwas kann; Lehrling bleibt jedermann. Die Pointe ist bescheiden und anspruchsvoll zugleich: Auch Könner bleiben Lernende. Der Spruch passt besonders zu Abschluss und Prüfung, weil er Leistung anerkennt, aber lebenslanges Lernen über jeden Rang stellt. Jedermann bleibt Lehrling, weil Lernen selbst nach Können und Erfinden weitergeht.

Verwendung

Das Zitat eignet sich für Schulabschluss, Gesellenprüfung, Meisterfeier, Ausbildung, Reden oder Glückwunschkarten. Es passt, wenn Können gewürdigt und weiteres Lernen ermutigt werden soll. Ein konkreter Ausbildungsweg macht es besonders passend. Für Ausbildungsfeiern ist er besonders treffend. Ein Glückwunsch zur nächsten Lernstufe ergänzt ihn gut.

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Über Johann Wolfgang von Goethe

Über den Autor

Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.

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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.

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