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Der Mensch ist erst wirklich tot

Spruchbild: Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

Bedeutung

Bertolt Brecht formuliert hier einen zutiefst tröstenden Gedanken über das Weiterleben nach dem körperlichen Tod: Solange Menschen an einen Verstorbenen denken, an ihn erinnern, über ihn sprechen und von ihm erzählen, lebt er in einem bedeutsamen Sinne weiter unter den Lebenden. Der 'wirkliche Tod' tritt nach Brecht erst ein, wenn das Erinnern gänzlich aufgehört hat und niemand mehr an den Menschen denkt. Das Zitat verankert eine Form von Unsterblichkeit im lebendigen Gedächtnis der Hinterbliebenen.

Verwendung

Klassisch geeignet für Trauerkarten, Gedenkfeiern und persönliche Nachrufe an nahestehende und geliebte Menschen, die nicht vergessen werden sollen. Redaktion prüfen: Sensibel einsetzen, da nicht alle Trauernden das Bild des Weiterdenkens als Trost empfinden – manche brauchen andere, ruhigere Worte.

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Über Bertolt Brecht

Über den Autor

Dramatiker · Deutsch · 1898 - 1956

Bertolt Brecht (1898–1956) war ein deutscher Dramatiker, der mit Stücken wie der Dreigroschenoper und Mutter Courage das epische Theater begründete.

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Brecht erneuerte mit seinem ersten Gedichtband Hauspostille die Balladendichtung durch Bänkelsang und Couplet. Im Exil entstand sein Gedichtband Svendborger Gedichte, in dem er das Kinderlied für das Volkslied erschloss. Neben Drama und Lyrik erlangte er mit Kurzprosa wie den Geschichten vom Herrn Keuner und Der Augsburger Kreidekreis breite Anerkennung.

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