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Wen Gott naß macht

Spruchbild: Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.

Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.

Bedeutung

Das Sprichwort formuliert Gottvertrauen in einem alltäglichen, bildreichen Wettervergleich: Was Gott schickt – auch Regen, auch Leid und Prüfungen – dreht er auch wieder um und wendet es. Nass werden steht für Schwierigkeiten und Prüfungen, die Gott sendet; trocken werden für die Rettung und Erleichterung, die er ebenso bereithält. Es ist eine volksfromme Trostformel, die in der vertrauten Sprache des Wetters spricht – nah an der bäuerlichen Erfahrung, dass Regen und Sonne sich natürlich abwechseln.

Verwendung

Gut geeignet für religiöse Grußkarten, Andachten und Texte über Gottvertrauen, Gelassenheit und das Annehmen von Lebenswindungen. Passt zu volkskundlichen Sammlungen, Kirchenblättern und Texten über Glauben und Ausdauer in schwierigen, unvorhersehbaren Lebensphasen. Auch als warmherzige, tröstliche Formel und aufmunternde Ermutigung in Krisensituationen und Trauer gut einsetzbar.

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Quadratisches Spruchbild: Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.

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