
Wen Gott naß macht, den macht er auch wieder trocken.
Bedeutung
Das Sprichwort formuliert Gottvertrauen in einem alltäglichen, bildreichen Wettervergleich: Was Gott schickt – auch Regen, auch Leid und Prüfungen – dreht er auch wieder um und wendet es. Nass werden steht für Schwierigkeiten und Prüfungen, die Gott sendet; trocken werden für die Rettung und Erleichterung, die er ebenso bereithält. Es ist eine volksfromme Trostformel, die in der vertrauten Sprache des Wetters spricht – nah an der bäuerlichen Erfahrung, dass Regen und Sonne sich natürlich abwechseln.
Verwendung
Gut geeignet für religiöse Grußkarten, Andachten und Texte über Gottvertrauen, Gelassenheit und das Annehmen von Lebenswindungen. Passt zu volkskundlichen Sammlungen, Kirchenblättern und Texten über Glauben und Ausdauer in schwierigen, unvorhersehbaren Lebensphasen. Auch als warmherzige, tröstliche Formel und aufmunternde Ermutigung in Krisensituationen und Trauer gut einsetzbar.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (2 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.97 von 5

Ähnliche Sprüche
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht
— Abraham Lincoln
Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir a …
— Seneca
Wer seinen Gegner umarmt, macht ihn bewegungsunfähig
Zorn macht langweilige Menschen geistreich.
— Francis Bacon