
Trink und iß, Gottes nicht vergiß
Bedeutung
Dieses einfache Sprichwort verbindet das körperliche Genießen des Lebens – Essen und Trinken – mit der religiösen Pflicht, Gott nicht zu vergessen. Es ist kein Widerspruch: Leibliches Wohlergehen und Dankbarkeit gegenüber Gott schließen sich nicht aus. Im Gegenteil – die Mahnung meint, dass genau im Moment des Genießens die Dankbarkeit am nötigsten ist, weil die Gefahr der Vergessenheit am größten ist. Das Sprichwort verbindet Volksfrömmigkeit mit einer bodenständigen Lebensbejahung.
Verwendung
Passend für volkskundliche Spruchsammlungen sowie religiöse Texte über Dankbarkeit, Volksglauben und das Verhältnis von Genuss und Glaube. Auch geeignet als einprägsames Wort in Reden über Lebensfreude und religiöse Praxis oder als Tischgebet-Zitat in heimatkundlichen Beiträgen. Für volkskundliche Sammlungen oder religiöse Texte über Dankbarkeit und Volksfrömmigkeit bietet dieses Sprichwort einen einprägsamen Beitrag über die Verbindung von Lebensgenuss und religiöser Dankbarkeit.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 5.00 von 5 (1 Stimme)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.88 von 5

Ähnliche Sprüche
Mancher, der sich vor dem Gerichte Gottes zu sehr gefürchtet hat, wird sich in der Ewigkeit ein klein wenig schämen mü …
— Johann Albrecht Bengel
Es gibt kein Omelett, ohne Eier zu zerbrechen.
— Maximilian de Robespierre
Gott hat deiner Seele Flügel gegeben, um dich in den weiten Himmel von Liebe und Freiheit zu erheben. Ist es nicht traur …
— Khalil Gibran
Menschen, die mich kennen, gibt es nicht. Nur einer kennt mich : der Himmel.
— Konfuzius
In schwarzer Nacht auf schwarzem Stein eine schwarze Ameise. Gott sieht sie.