
Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod werd ich gefangen, von aller Freud erfüllt, beseligt vom Verlangen. Wenn in dem Sterben ich nicht andern Schmerz müsst tragen, ich stürb wohl tausendmal in meinen Lebenstagen.
Wie gefällt dir dieser Spruch?
Durchschnittsbewertung: 3.00 von 5 (2 Stimmen)
Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.64 von 5
Über Jakob Arcadelt
Über den Autor
1505 - 1568
Jakob Arcadelt (ca. 1507–1568) wurde mit „Il bianco e dolce cigno" zu einem Meister des italienischen Madrigals.
Mehr erfahren
Er wirkte in Rom an der päpstlichen Kapelle und später am französischen Hof. Seine Musik verbindet franko-flämische Satzkunst mit italienischer Sanglichkeit. Neben Madrigalen komponierte er auch zahlreiche Messen und Motetten.
Ähnliche Sprüche
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Einsamkeit ist das Los aller hervorragenden Geister.
— Arthur Schopenhauer
In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie …
— Johann Nepomuk Nestroy
Die Planer planen, und das Schicksal lacht dazu!
Tränen reinigen das Herz.
— Fjodor M. Dostojewski
Mehr von diesem Autor
Alle Sprüche von Jakob Arcadelt →