
Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln.
Bedeutung
Diese fernöstliche Weisheit, die in verschiedenen asiatischen Überlieferungen vorkommt, enthält eine klare Lehre über den Umgang mit Vergangenem: Was geschehen ist, lässt sich nicht ungeschehen machen – wie verschüttetes Wasser, das man nicht mehr sammeln kann. Das Reden über das Unabänderliche nützt nichts und schadet oft. Klugheit besteht darin, das Geschehene anzunehmen und den Blick nach vorn zu richten, statt Energie mit nutzlosem Bedauern zu verschwenden. Die Weisheit lehrt Gelassenheit und Pragmatismus gegenüber dem Unwiederbringlichen.
Verwendung
Passend für Zitatensammlungen über Gelassenheit, Akzeptanz und östliche Lebensweisheit sowie für Texte über den Umgang mit Fehlern und Vergangenem. Auch geeignet als nachdenkliches Wort in Reden oder persönlichen Botschaften über das Loslassen von Unveränderlichem. Für Zitatensammlungen oder Texte über östliche Lebensweisheit bietet diese Aussage einen einprägsamen Beitrag über Gelassenheit und die Kunst des Loslassens.
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