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Mancher rennt dem Glück nach und weiß nicht

Spruchbild: Mancher rennt dem Glück nach und weiß nicht,  dass er es zu Hause hat.

Mancher rennt dem Glück nach und weiß nicht, dass er es zu Hause hat.

Bedeutung

Kolping beschreibt eine verbreitete Form von Blindheit: das Suchen in der Ferne, was schon in der Nähe vorhanden ist. Glück wird oft mit Abwesenheit und Sehnsucht verknüpft – mit dem, was fehlt. Dabei ist das Nächste, Vertrauteste häufig das Wertvollste. Das ist eine Einladung, den Blick nach innen und auf das Vorhandene zu richten. Im Zusammenhang mit Glück gewinnt der Gedanke zusätzliches Gewicht, weil er eine konkrete Haltung sichtbar macht. Gerade dadurch eignet sich der Spruch für Leserinnen und Leser, die eine kurze Aussage mit erkennbarem innerem Kern suchen. Der Satz gewinnt Profil, weil er eine erkennbare innere Bewegung beschreibt: weg von bloßer Behauptung, hin zu einer Haltung, die im Alltag geprüft werden kann. Dadurch bleibt die Aussage greifbar.

Verwendung

Als Einladung zur Dankbarkeit für das Nahe und Alltägliche. Passend in Gesprächen über Zufriedenheit, als Trost für Menschen, die das Glück woanders suchen, oder als Plädoyer für Heimat und Vertrautheit als Quellen des Glücks. Er passt in kurze Reden, Briefe oder begleitende Texte, wenn der Anlass klar benannt wird. Passend ist er für persönliche Nachrichten, kurze Reden oder Reflexionen, wenn der Anlass die Aussage wirklich trägt. Ein konkreter Bezug macht den Spruch wärmer und weniger austauschbar.

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Über Adolph Kolping

Über den Autor

Deutsch · 1813 - 1865

Adolph Kolping (1813–1865) war ein deutscher katholischer Priester aus Kerpen, der als Begründer des Kolpingwerkes die soziale Frage der Arbeiterschaft aufgriff.

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Quadratisches Spruchbild: Mancher rennt dem Glück nach und weiß nicht,  dass er es zu Hause hat.

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