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Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten

Spruchbild: Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten.

Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten.

Bedeutung

Adolph Kolping richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen arbeit und glauben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glauben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Adolph Kolping

Über den Autor

Deutsch · 1813 - 1865

Adolph Kolping (1813–1865) war ein deutscher katholischer Priester aus Kerpen, der als Begründer des Kolpingwerkes die soziale Frage der Arbeiterschaft aufgriff.

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Quadratisches Spruchbild: Zum Richten sind wir nicht da, sondern zum Beten und Arbeiten.

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