
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, das letzte Tier getötet ist, erst dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!
Bedeutung
Die indianische Weisheit formuliert eine Reductio ad absurdum des Kapitalismus: Wenn die Natur zerstört ist, wird der Fehler offensichtlich – man kann Geld nicht essen. Das ist keine Metapher, sondern eine praktische Frage: Was ist Wohlstand ohne Grundlagen zum Leben? Die Steigerung vom Baum über Fluss und Tier bis zum Geld macht den Satz scharf und einprägsam. Er verbindet Naturzerstörung mit einer späten Erkenntnis: Ökonomischer Wert hilft nicht, wenn Lebensgrundlagen fehlen.
Verwendung
Als ökologisches Weckrufzitat. Passend in Diskussionen über Nachhaltigkeit, Klimawandel oder als poetischer Appell für den Erhalt natürlicher Ressourcen. Passend ist der Spruch für Umweltbildung, Klimaschutz, Naturkampagnen oder Reden über Konsum und Verantwortung. Er sollte ernst eingesetzt werden, weil seine apokalyptische Steigerung für beiläufige Dekoration zu schwer ist.
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Der Mensch besitzt nichts Wertvolleres als seine Zeit.
— Ludwig van Beethoven
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
— Arthur Schopenhauer
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
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— Konfuzius