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Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die …

Spruchbild: Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründ …

Der Glaube eines Menschen kann durch kein Glaubensbekenntnis, sondern durch die Beweggründe seiner gewöhnlichen Handlungen festgestellt werden

Bedeutung

George Bernard Shaw formuliert eine pragmatische Religionsphilosophie: Der wirkliche Glaube eines Menschen zeigt sich nicht in dem, was er bekennt oder behauptet, sondern in den Beweggründen seiner alltäglichen Entscheidungen. Wer sagt, er glaube an Gerechtigkeit, aber täglich unfair handelt, hat diesen Glauben faktisch nicht. Das Zitat ist eine Einladung zur Ehrlichkeit: Der echte Prüfstein des Glaubens ist nicht das Bekenntnis, sondern das gelebte Leben.

Verwendung

Passt in Texte über Glauben, Integrität oder den Unterschied zwischen Bekenntnis und gelebter Überzeugung. Geeignet als Impulszitat für Predigten, religiöse Essays oder Texte über Authentizität und die Verbindung von Worten und Taten. Auch gut in Texten über Shaw oder ethisch-philosophische Betrachtungen über Glaubwürdigkeit.

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Über George Bernard Shaw

Über den Autor

Dramatiker · Britisch · 1856 - 1950

George Bernard Shaw (1856–1950) war ein irischer Dramatiker und Satiriker, der als einziger Mensch sowohl den Nobelpreis für Literatur (1925) als auch einen Oscar (1939) gewann.

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Shaw erhielt den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch seines Theaterstücks Pygmalion. Neben seiner literarischen Karriere engagierte er sich als Politiker und Pazifist und war zudem als Musikkritiker tätig. Er bestand darauf, nur als Bernard Shaw angesprochen zu werden.

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