
Du hältst dich für den Ersten, für den Einzigen. Bist du der Einzige, wie kannst du der Erste sein? Bist du der Erste, wie kannst du der Einzige sein?
Bedeutung
Gottlieb Moritz Saphir richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gedanken und selbsterkenntnis. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Persönlichkeit, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Gottlieb Moritz Saphir
Über den Autor
1795 - 1858
Gottlieb Moritz Saphir (1795–1858) war ein österreichisch-jüdischer Satiriker, Journalist und Humorist, der mit scharfer Zunge Wiener Gesellschaft und Literatur kommentierte.
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Gottlieb Moritz Saphir steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff heute auf die blauen Varianten, die von Himmelblau bis zu einem ins Schwarze gehenden Dunkelblau reichen und je nach Lichteinfall im Farbton variieren können. Gottlieb Moritz Saphir wird häufig als Varietät des Minerals Korund, Aluminiumoxid eingeordnet. Das Werk von Gottlieb Moritz Saphir wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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