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Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen

Spruchbild: Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen,  dass die Dinge sind, wie sie sind

Der Beginn aller Wissenschaften ist das Erstaunen, dass die Dinge sind, wie sie sind

Bedeutung

Aristoteles benennt den eigentlichen Ursprung wissenschaftlichen Denkens: nicht Zweck, Nützlichkeit oder praktischer Nutzen, sondern das echte Staunen über die Beschaffenheit der Welt. Wer erstaunt ist, fragt – und wer aufrichtig fragt, beginnt zu erkennen und zu verstehen. Das Zitat rehabilitiert Neugier als fundamentale intellektuelle Grundhaltung und stellt sie an den Anfang jeder echten Erkenntnis, lange bevor Methode, System und formalisiertes Wissen einsetzen und formen.

Verwendung

Ideal für Eröffnungsreden an Schulen und Universitäten, für Texte über Bildung, Forschungsgeist und Neugier als Antrieb. Geeignet als Motto für Wissenschaftsprojekte und Ausstellungen sowie als Eingangszitat in Sachbücher, Vorträge und wissenschaftliche Einleitungen, die den Ursprung des Wissens thematisieren und würdigen.

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Über Aristoteles

Über den Autor

Philosoph · Antik-Griechisch · 384 - 322 v. Chr.

Aristoteles (384–322 v. Chr.) war ein griechischer Universalgelehrter, der Disziplinen wie Logik, Biologie und Dichtungstheorie begründete und dessen Denken den Aristotelismus hervorbrachte.

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Aristoteles wurde in Stageira geboren und starb in Chalkis auf Euböa. Er war ein Schüler Platons, übertraf seinen Lehrer jedoch an thematischer Breite: Von Ethik und Staatstheorie bis hin zu Medizin und Physik hinterließ er in nahezu jeder Wissenschaft grundlegende Werke. Sein systematisches Denken prägte die europäische Philosophie und Naturforschung bis weit in die Neuzeit.

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