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Die Liebe ist das einzige in der Natur

Spruchbild: Die Liebe ist das einzige in der Natur,  wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund  …

Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.

Bedeutung

Schiller beschreibt Liebe als grenzenlose Kraft der Vorstellung. In der Natur findet selbst die Einbildungskraft keinen Grund und keine Grenze an ihr: Liebe entzieht sich festen Erklärungen und Maßstäben. Der Satz ist hochromantisch gedacht. Er zeigt Liebe als etwas, das Begründungen übersteigt und Möglichkeiten öffnet, statt sie zu begrenzen. Gerade die Verbindung von Natur und Einbildungskraft macht ihre Weite spürbar und rätselhaft zugleich tief.

Verwendung

Geeignet für Hochzeitsreden, Liebesbriefe, poetische Karten oder Texte über romantische Liebe. Der Spruch passt, wenn Liebe als übergroß, schwer erklärbar und grenzenlos empfunden wird. Für nüchterne Beziehungstexte ist er pathetisch, in feierlichem Rahmen aber wirkungsvoll und stimmungsvoll als Hauptgedanke.

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Über Friedrich von Schiller

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1759 - 1805

Friedrich von Schiller (1759–1805) war deutscher Dichter, Historiker und Arzt, der Dramen, Lyrik und Essays in der Weimarer Klassik vereinte.

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Geboren in Marbach am Neckar, erhielt Schiller 1802 den Adelstitel „von Schiller". Er starb 1805 in Weimar, wo er eng mit Goethe zusammenarbeitete. Als Arzt ausgebildet, widmete er den Großteil seines Lebens dem literarischen und philosophischen Schaffen.

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