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Tue was du sollst, komme was da wolle

Spruchbild: Tue was du sollst, komme was da wolle!

Tue was du sollst, komme was da wolle!

Bedeutung

Der Freiherr vom Stein formuliert Pflichtbewusstsein in äußerster Kürze. Tue, was du sollst, und nimm die Folgen an. Der Satz stellt Verantwortung über Bequemlichkeit und Ergebnisangst. Er kann stark wirken, wenn Haltung gefragt ist, aber auch streng, weil er wenig Raum für Zweifel lässt. Seine Bedeutung liegt im entschiedenen Handeln trotz ungewisser Konsequenzen. Die Kürze macht den Satz fast zu einem Befehl an das eigene Gewissen.

Verwendung

Das Zitat passt zu Reden über Verantwortung, Dienst, Berufsethos, Politik oder persönliche Entscheidungen. Es eignet sich, wenn Pflicht nicht als Zwang, sondern als innere Verpflichtung verstanden wird. Für Trosttexte ist der Ton meist zu hart. Ein ernster Verantwortungskontext trägt die Strenge des Satzes.

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Über Heinrich Friedrich Karl vom Stein

Über den Autor

Deutsch · 1757 - 1831

Freiherr vom Stein (1757–1831) leitete preußische Reformen ein und schuf mit der Städteordnung neue kommunale Selbstverwaltung.

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Vor seiner Berliner Ministerzeit sammelte er Verwaltungserfahrung im westfälischen Berg- und Hüttenwesen. Nach der Niederlage Preußens gegen Napoleon drängte Stein auf Verwaltungsumbau, Eigenverantwortung und Abbau ständischer Hemmnisse. Später arbeitete er auch im antinapoleonischen Befreiungskampf mit.

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