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Der kluge Mann greift nicht nach dem Fernen

Spruchbild: Der kluge Mann greift nicht nach dem Fernen, um Nahes zu finden. Und seine Hand greift nic …

Der kluge Mann greift nicht nach dem Fernen, um Nahes zu finden. Und seine Hand greift nicht nach den Sternen, um Licht anzuzünden.

Bedeutung

Bodenstedts Vers lobt Klugheit als Nähe zum Wesentlichen. Der kluge Mann sucht nicht in der Ferne, was in der Nähe zu finden ist, und greift nicht nach Sternen, wenn ein irdisches Licht genügt. Das Bild kritisiert unnötige Umwege, übertriebene Ziele und eine romantische Flucht ins Unerreichbare. Weisheit zeigt sich hier als Maß, Bodenhaftung und Fähigkeit, vorhandene Möglichkeiten richtig zu nutzen. Nähe wird zum Ort der vernünftigen Lösung. Dadurch wirkt die Weisheit besonders alltagsnah.

Verwendung

Passend für Lebensberatung, Zielplanung, Schulabschluss, handwerkliche oder berufliche Kontexte und nachdenkliche Karten. Der Ton ist poetisch und mahnend. Gut geeignet als Motto für Bescheidenheit, Pragmatismus und kluge Entscheidungen im Alltag. Besonders passend, wenn einfache Lösungen bewusst gewürdigt werden. Besonders für ruhige Beratungssituationen. Mit ruhigem Ton.

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Über Friedrich von Bodenstedt

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1892

Friedrich von Bodenstedt (1819–1892) war ein deutscher Schriftsteller und Theaterintendant, geboren in Peine, gestorben in Wiesbaden.

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Friedrich von Bodenstedt steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Friedrich von Bodenstedt wird häufig als deutscher Schriftsteller eingeordnet. Friedrich von Bodenstedt war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Friedrich von Bodenstedt wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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Quadratisches Spruchbild: Der kluge Mann greift nicht nach dem Fernen, um Nahes zu finden. Und seine Hand greift nic …

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