
Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang
Bedeutung
Albert Camus richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen anfang und erfolg. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Gedanken, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Albert Camus
Über den Autor
Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1913 - 1960
Albert Camus (1913–1960), französischer Schriftsteller, Philosoph und Religionskritiker, erhielt 1957 den Nobelpreis für Literatur für sein publizistisches Gesamtwerk.
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Geboren im algerischen Mondovi, wuchs Camus in Französisch-Algerien auf – eine Herkunft, die sein Denken und Schreiben nachhaltig beeinflusste. Er starb mit nur 46 Jahren bei einem Autounfall nahe Villeblevin in Frankreich. Sein Werk verbindet literarisches Schaffen mit philosophischer Religionskritik und gilt als Ausdruck des Absurdismus.
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