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Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich

Spruchbild: Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich,  und es ist ihr gleichgültig, ob die verbor …

Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

Bedeutung

Galileo Galilei richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gleichgültigkeit und macht. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Natur, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Galileo Galilei

Über den Autor

Philosoph · Italienisch · 1564 - 1642

Galileo Galilei (1564–1642) beobachtete Jupitermonde, verteidigte das heliozentrische Weltbild und begründete moderne Experimentierpraxis.

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Mit dem Fernrohr untersuchte er Mondoberfläche, Sonnenflecken und Venusphasen und erschütterte damit das alte kosmische Bild. Seine Arbeiten zur Fallbewegung und Trägheit verbanden Mathematik mit kontrollierter Beobachtung. Der Inquisitionsprozess von 1633 machte ihn zur Symbolfigur im Konflikt zwischen Autorität und Forschung.

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