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Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält …

Spruchbild: Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält  …

Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält sich und läßt sich von demselben nicht mit fortreißen.

Bedeutung

Johann Gottfried Seume richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen fortschritt und kraft. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Zusammenleben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Johann Gottfried Seume

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1763 - 1810

Johann Gottfried Seume (1763–1810) war ein deutscher Schriftsteller, dessen Reisebericht „Spaziergang nach Syrakus" seine Fußreise von Leipzig nach Sizilien schildert.

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Johann Gottfried Seume steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Johann Gottfried Seume wird häufig als deutscher Schriftsteller und Dichter eingeordnet. Johann Gottfried Seume war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Johann Gottfried Seume wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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