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Hass ist die Rache des Feiglings dafür

Spruchbild: Hass ist die Rache des Feiglings dafür,  dass er eingeschüchtert ist.

Hass ist die Rache des Feiglings dafür, dass er eingeschüchtert ist.

Bedeutung

George Bernard Shaw analysiert Hass mit psychologischer Schärfe und entlarvt ihn als Ausdruck von Schwäche, nicht von Stärke oder innerer Überzeugung. Wer sich eingeschüchtert und ohnmächtig fühlt, aber keine konstruktive Reaktion kennt, greift zum Hass als letztem Mittel der Selbstbehauptung und Rache. Der Satz entlarvt Feindseligkeit als verkleidete Ohnmacht – eine Rache des Schwachen, der sich auf keine andere Weise zu helfen und zu behaupten weiß.

Verwendung

Passend für Texte über Konfliktpsychologie, Vorurteile und gesellschaftliche Aggressionen und Feindschaft jeder Art. Gut in Debatten über Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und politischen Radikalismus und ihre psychologischen Wurzeln. Eignet sich als analytisches Eingangszitat in Texte über die tieferen Ursachen von Hass, Gewalt und kollektiven Ressentiments.

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Über George Bernard Shaw

Über den Autor

Dramatiker · Britisch · 1856 - 1950

George Bernard Shaw (1856–1950) war ein irischer Dramatiker und Satiriker, der als einziger Mensch sowohl den Nobelpreis für Literatur (1925) als auch einen Oscar (1939) gewann.

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Shaw erhielt den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch seines Theaterstücks Pygmalion. Neben seiner literarischen Karriere engagierte er sich als Politiker und Pazifist und war zudem als Musikkritiker tätig. Er bestand darauf, nur als Bernard Shaw angesprochen zu werden.

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