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Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben

Spruchbild: Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben; die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod; die Zeit,  …

Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben; die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod; die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

Bedeutung

Franz von Sales richtet den Blick auf Glauben als Deutung von Schoepfung, Trost oder Lebensweg. Die Aussage spricht von Gott nicht dekorativ, sondern als Quelle von Ursprung, Begleitung oder Hoffnung. Damit wirkt der Spruch stark in religioesen Zusammenhaengen, braucht aber einen passenden Rahmen, weil er eine weltanschauliche Voraussetzung mitbringt. Der religioese Anspruch gehoert zum Kern der Aussage und sollte nicht neutralisiert, aber auch nicht jedem Anlass ungeprueft zugemutet werden. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kirchliche Karten, Taufworte, Predigtentwuerfe oder Glaubensgespraeche, wenn Gottesbezug bewusst gewollt ist. Ausserhalb eines religioesen Rahmens sollte er sparsam verwendet werden, weil die Aussage sonst voraussetzungsreich wirkt. Der religioese Gehalt ist stark; der Spruch passt nur, wenn diese Sprache zur Situation und zu den angesprochenen Menschen passt. Diese Einordnung sollte im sichtbaren Kontext mitgetragen werden.

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Über Franz von Sales

Über den Autor

Französisch · 1567 - 1622

Franz von Sales (1567–1622) war Bischof von Genf, Ordensgründer und Kirchenlehrer, der als Patron der Schriftsteller, Journalisten und Gehörlosen verehrt wird.

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In der römisch-katholischen Kirche gilt Franz von Sales als Heiliger und Schutzpatron der Städte Genf, Annecy und Chambéry. Als Mystiker und Ordensgründer hinterließ er ein spirituelles Werk, das weit über seine Diözese hinaus wirkte. Sein Bischofssitz befand sich trotz des Titels „Bischof von Genf" in Annecy.

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