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Die Selbstsucht

Spruchbild: Die Selbstsucht  stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod

Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod

Bedeutung

Franz von Sales richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen leben und sehnsucht. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.

Verwendung

Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.

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Über Franz von Sales

Über den Autor

Französisch · 1567 - 1622

Franz von Sales (1567–1622) war Bischof von Genf, Ordensgründer und Kirchenlehrer, der als Patron der Schriftsteller, Journalisten und Gehörlosen verehrt wird.

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In der römisch-katholischen Kirche gilt Franz von Sales als Heiliger und Schutzpatron der Städte Genf, Annecy und Chambéry. Als Mystiker und Ordensgründer hinterließ er ein spirituelles Werk, das weit über seine Diözese hinaus wirkte. Sein Bischofssitz befand sich trotz des Titels „Bischof von Genf" in Annecy.

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Quadratisches Spruchbild: Die Selbstsucht  stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod

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