gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Abhängigkeit

171 Sprüche — Seite 6

Wo Freiheit schwindet und das Eigene nur noch an etwas Fremdem hängt, beginnt Abhängigkeit. Sie kann materiell, seelisch oder gedanklich sein und zeigt sich oft erst dann deutlich, wenn Loslassen kaum noch möglich erscheint. Darum gehört dieses Thema zu den heiklen Fragen nach Selbstbestimmung, Bindung und innerer Stärke.

Ihr Problem liegt darin, dass sie Halt verspricht und zugleich Kraft entzieht. Abhängigkeit macht sichtbar, wie schmal die Grenze zwischen Nähe und Gefangenschaft, zwischen Gewohnheit und Verlust der eigenen Mitte sein kann.

  1. Die Meinung, die uns umgibt, das Urteil, welches man über den Menschen fällt, wirken unmerklich, aber bestimmend auf ihn ein, wie das Licht und die Luft, die er beständig sieht und atmet.

    Fanny Lewald

  2. Die Kunst kann nur durch die Natur, mit der Natur wuchern, ohne sie kann sie nichts.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  3. Es ist sehr traurig bemerken zu müssen, wie uns der Egoismus allenthalben nachschleicht und uns oft da am nächsten ist, wo wir ihn am fernsten von uns glaubten.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  4. Es bleibt immer etwas hängen am Menschen von seiner Heimat.

    Wilhelmine Heimburg

  5. Gesundheit hat ihre Wissenschaft genauso wie die Krankheit, und das alltägliche Leben sollte auf ihren Gesetzen aufgebaut werden.

    Elizabeth Blackwell

  6. Liebend unternehmen wir aneinander gleichsam Schwimmübungen am Korken, während derer wir so tun, als sei der Andere als solcher das Meer selber, das uns trägt.

    Lou Andreas-Salomé

  7. Der Mensch, der die Gewalt besaß, uns glauben und lieben zu machen, bleibt zutiefst in uns der königliche Mensch, auch noch als späterer Gegner.

    Lou Andreas-Salomé

  8. Freiheit haben ist nur das, was wir notwendig brauchen, um so sein zu können, wie wir eigentlich sein sollten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  9. Das Herz ist die große Uhr, die auf Wohl und Wehe zeigt.

    Rahel Varnhagen von Ense

  10. Eine Lüge engagiert meistens schon zu der nächsten.

    Rahel Varnhagen von Ense

  11. Alles, was wir wissen, bezieht sich auf etwas, was wir nicht wissen

    Rahel Varnhagen von Ense

  12. Jeder Mensch wird von seiner Zeit verschwemmt, von allen, die mit ihm leben. Nur auftauchen kann das bißchen Bessere im Charakter.

    Rahel Varnhagen von Ense

  13. Weißt du, warum wir hoffen? Wir können nicht ohne Bild leben. Ohne Hoffen haben wir kein Bild in der Seele; da ist nichts.

    Rahel Varnhagen von Ense

  14. Falsche Nächstenliebe lenkt ab vom wahren Ziele

    Paula Modersohn-Becker

  15. Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flügel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet.

    Paula Modersohn-Becker

  16. Die Tränen sind für das Herz, was das Wasser für die Fische ist.

    Gustave Flaubert

  17. Was ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.

    Philipp Otto Runge

  18. Ohne Liebe ist keine Kunst und Weisheit zu finden, nur durch die Liebe können wir zur Seele des Menschen sprechen und die Kunst und jede Seelensprache verstehen, sie mag in Bild, Ton oder Wort gesproc …

    Philipp Otto Runge

  19. Denn die Ewigkeit eines Kunstwerks ist doch nur der Zusammenhang mit der Seele des Künstlers, und durch den ist es ein Bild des ewigen Ursprungs seiner Seele

    Philipp Otto Runge

  20. Tränen sind der Zoll für den Garten Gottes.

    Manfred Kyber