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Sprüche über Abhängigkeit

171 Sprüche — Seite 7

Wo Freiheit schwindet und das Eigene nur noch an etwas Fremdem hängt, beginnt Abhängigkeit. Sie kann materiell, seelisch oder gedanklich sein und zeigt sich oft erst dann deutlich, wenn Loslassen kaum noch möglich erscheint. Darum gehört dieses Thema zu den heiklen Fragen nach Selbstbestimmung, Bindung und innerer Stärke.

Ihr Problem liegt darin, dass sie Halt verspricht und zugleich Kraft entzieht. Abhängigkeit macht sichtbar, wie schmal die Grenze zwischen Nähe und Gefangenschaft, zwischen Gewohnheit und Verlust der eigenen Mitte sein kann.

  1. Man kann nicht leben, ohne dass die Leute sprechen, nicht Rosen sammeln, ohne dass die Dornen stechen

    Friedrich Julius Hammer

  2. Ein schlechtes Gewissen ist ein Zeuge, den man Tag und Nacht mit sich herumträgt.

    Juvenal

  3. Die Gebote der Natur stehen niemals im Widerspruch zu denen der Klugheit

    Juvenal

  4. Die Liebe zum Geld wächst in gleichem Maße wie das Geld selbst

    Juvenal

  5. Unerträglicher nichts als ein Weib mit großem Vermögen.

    Juvenal

  6. Jede Sünde trägt um so bedeutendere Schuld in sich, je größer das Ansehen des Sünders ist.

    Juvenal

  7. Des Weibes Zorn ist am schlimmsten, wenn Beschämung zum Hasse sie treibt.

    Juvenal

  8. Jedem Arzt geht es schlecht, wenn es niemandem schlecht geht.

    Philemon

  9. Niemand arbeitet so hart für sein Geld, wie der, der es geheiratet hat

    Kin Hubbard

  10. Freundschaft ist die stillschweigende Übereinkunft zweier Feinde, die für eine gemeinsame Beute arbeiten wollen

    Kin Hubbard

  11. Nichts ist schwieriger als ein Empfehlungsschreiben für jemanden, den man gut kennt.

    Kin Hubbard

  12. Anschauungen sind wie Kleider ihrem Träger angemessen, weshalb auch kleine Leute die Anschauungen großer nicht tragen können.

    August Pauly

  13. Jedes Volk, das in Knechtschaft liegt, hat an den Netzen, die es umfangen, selber mitgestrickt.

    August Pauly

  14. Frauen sind eine Art von Planeten. Sie empfangen ihr Licht von den Männern, haben aber dazu noch ihre eigene Wärme.

    August Pauly

  15. Es gibt Dinge im Leben und in der Wissenschaft, welche nur die kühnste Phantasie zu erfassen vermag, und andere, die nur der ruhigste Verstand sieht. Darum gehören auch so oft zwei Menschen dazu, um e …

    August Pauly

  16. Wir können nicht leben ohne Menschen und leben nie mehr, als wenn kein Mensch um uns ist.

    August Pauly

  17. Unser ganzes Leben hindurch zieht die Erde an uns, als wollte sie uns Flüchtlinge wieder haben, und endlich bekommt sie uns auch.

    August Pauly

  18. Theorie ist eine Leiter zu den Früchten am großen Baum der Natur.

    August Pauly

  19. Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.

    August Pauly

  20. Auf nichts ist weniger zu rechnen als auf die Dankbarkeit. Aber die Liebe wirkt nicht um des Dankes willen.

    Albertine Necker-Saussure