alte Bauernweisheiten Sprüche
230 Sprüche — Seite 3
Jeder hat soviel Unkraut wie er's verdient.
Ein gutes Wort kostet nicht mehr als ein böses.
Wer sich zum Esel macht, dem wird aufgepackt.
Wenn der Kopf raucht, riechen die Gedanken verbrannt.
Wo der Geldbeutel anfängt, hört die Gemütlichkeit auf.
Ist schwierig der Fall, beschlaf' ihn erst mal.
Wer austeilt, muss auch einstecken.
Wer im Kopf hat leeres Stroh, ist gemein und stolz und roh.
Inneres Glück blüht nicht auf der Gasse, sondern im Herzen und in der Familie.
Zorn beginnt mit Torheit und endet mit Reue.
Zorn und Hass sind schlechte Ratgeber.
Man muss schmieden, solange das Eisen noch heiß ist.
Wer in alles sich tut mischen, muss sich oft die Augen wischen.
Die Wahrheit nimmt kein Blatt vor den Mund und ändert sich auch nicht alle zwölf Stund'.
Wenn du im Herzen Frieden hast, wird die Hütte zum Palast.
Es kommt selten etwas Besseres nach.
Wer zum Essen nichts ist, der taugt zur Arbeit zweimal nichts.
Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.
Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.
Wer will um die Tochter bitten, sehe auf der Mutter Sitten.