freche Bauernweisheiten Sprüche
136 Sprüche — Seite 5
Auf dem Baum, da saß ein Specht; der Baum war hoch, dem Specht war schlecht.
Ist der Regen nicht von Dauer, war es nur ein kurzer Schauer.
Frißt der Hase Eichenblätter, wird er ganz gewiß nicht fetter.
Werden naß die Ahornblätter, liegt es sicherlich am Wetter.
Wälzt das Schwein sich in den Lachen, so brauchst du’s ihm nicht nachzumachen
Liegt der Bauer tot im Keller, war der Knecht mal wieder schneller.
Wenn es nachts im Bette kracht der Bauer seine Erben macht.
Hat die Bäurin zu viele Kilo, nascht sie heimlich Nachts am Silo
Wenn der Knecht wie Elvis singt die Kuh im Takt den Euter schwingt.
Läßt der Bauer einen fahren, flieht das Vieh in hellen Scharen.
Der Trecker seinen Bauern foppt, wenn er nicht vor'm Dorfteich stoppt.
Wenn im Mai die Triebe walten, kann den Bauern keiner halten.
Kehr'n die Störche spät zurück, ha'm die Frösche großes Glück.
Kommt der Gockel untern Trecker gibt es morgen früh keinen Wecker
Zeigen die Zacken der Harke hinauf, tritt der Bauer mit Sicherheit drauf. Zeigen die Zacken jedoch gen Boden, bleiben verschont des Landwirts Hoden
Wenn der Knecht zum Waldrand hetzt, war das Plumpsklo schon besetzt!
Liegt mittags Weißes in den Suppen, dann hat die Bäu'rin wieder Schuppen!
Der Bauer stark nach Jauche stinkt, er Hahne mit dem Brechreiz ringt
Der Euterstrahl wird immer dünner, hat der Bauer klamme Finger.
Der Hofhund, der die Hühner frißt, ein hundsgemeines Haustier ist.