freche Bauernweisheiten Sprüche
136 Sprüche — Seite 6
Es lässt den Bauern gar nicht ruh'n, wenn die Hähne morgens muh'n.
Fällt der Vollmond auf das Dach, werden alle Bauern wach!
Geht die Bäurin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.
Hat der Bauer Hühneraugen, trägt er Schuhe, die nichts taugen
Hülsenfrucht zum Abendbrot, morgens sind die Fliegen tot!
Hüpft der Ochse auf dem Schwan, handelt sich's um Rinderwahn
Ist der Bauer noch nicht satt, fährt er sich ein Hähnchen platt.
Kotzt der Bauer in das Heu, stinkt es bald wie Katzenstreu.
Lässt der Hahn das Krähen sein, haut ihm der Bauer eine rein!
Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch!
Melkt die Bäu'rin nachts die Ziegen, wird es wohl am Vollmond liegen
Mischt der Bauer Gift zur Butter, ist sie für die Schwiegermutter!
Schlapp liegt der Bauer auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise.
Schreit die Bäuerin vor verzücken, läßt sie sich vom Knecht beglücken.
Steckt die Axt im Kopf des Bauern, ist die Bäurin zu bedauern.
Steppt wild die Sau, charmant, graziös, macht das den Metzger ganz nervös.
Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.
Wenn der Trecker auf dem Acker Öl verliert, hat ihn der Bauer nicht richtig inspiziert!
Wird der Knecht gehetzt von Doggen, muß er um sein Leben joggen!
Die Kuh springt hoch, die Kuh springt weit. Warum auch nicht, sie hat die Zeit!