15 Sprüche — Seite 2
Berge verbinden Höhe, Herausforderung und jene stille Größe, die den Menschen zugleich anzieht und demütigt. In ihnen erscheinen Natur, Freiheit und Grenze auf besonders eindrucksvolle Weise nebeneinander.
Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter.
— Ludwig Thoma
Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.
— Emile Zola
Wenn Du auch täglich durch die Hallen der Macht wandelst, so trage doch in Dir die Luft aus den Wäldern der Berge.
Wer nicht die hohen Berge besteigt, kennt die Ebene nicht.
Die Strasse komme dir entgegen, der Wind stärke dir den Rücken, die Sonne scheine warm in dein Gesicht, der Regen falle sanft auf deine Felder. Bis wir uns wieder sehen, berge dich Gott in der Ti …
Gehe aufrecht wie die Bäume. Lebe dein Leben so stark wie die Berge. Sei sanft wie der Frühlingswind. Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen, Und der großer Geist wird immer mit dir sein.
Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswellen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans, das Wandern der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen …
— Augustinus
Steigst du nicht auf die Berge, so siehst du auch nicht in die Ferne.
Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.
Das Gelobte Land liegt immer jenseits der Berge.
— Washington Irving
Für dich würde ich Berge versetzen, dich würde ich niemals verletzen. Für dich, da würde ich alles riskieren, denn ich will dich niemals verlieren.
Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …
— Theresia von Avila
Gold liegt tief im Berge, aber der Kot am Wege.
Durch Ausharren ebnen wir Berge, setzen dem Meere Grenzen und machen aus Steinen Städte und Paläste und Mauern.
— Karl Julius Weber
Hinter allem menschlichen Leid türmen sich Berge von Unwissenheit, riesige schwarze Wolken falschen Denkens, gespenstische Schwäche des Fleisches.
— John Knittel
Das Herz des Vaters schlägt höher, als der höchste aller Berge.
Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.
— Friedrich Georg Jünger
Auf einem Berge stehend umfassen wir die Natur wie das Kind, das auf einen Stuhl gestiegen ist, um den Vater desto besser umarmen zu können.
— Karl Julius Weber