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Sprüche über Bevorzugung

86 Sprüche — Seite 2

Bevorzugung macht sichtbar, wie empfindlich Menschen auf Ungleichgewicht reagieren. Wo einzelne ohne sachlichen Grund vorgezogen werden, entstehen Kränkung, Mißtrauen und das Gefühl, weniger zu gelten als andere. Genau deshalb berührt das Thema Fragen von Gerechtigkeit, Nähe und dem Wunsch nach fairer Behandlung.

Sprüche und Zitate zum Thema Bevorzugung lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Geh lieber nach Hause und mache ein Netz, als dass du im Teich nach Fischen tauchst.

  2. Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.

    Gioacchino Rossini

  3. Wenn ich auf meine Kunden gehört hätte, hätte ich ihnen ein schnelleres Pferd gegeben.

    Henry Ford

  4. Lieber ein mittelmäßiger Frieden als ein glorreicher Krieg...

    Maria Theresia von Österreich

  5. Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.

    Voltaire

  6. Die Malerei sollte stets nur Erhebendes und Schönes oder doch unbefangene Heiterkeit darstellen wollen und nie Elend.

    Arnold Böcklin

  7. Besser, man zeichnet sich aus, als dass man sich auszeichnen läßt.

    Johann Gottlieb Nathusius

  8. Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.

    Jean-Baptiste Molière

  9. Gewohnheiten mögen nicht so weise sein wie Gesetze, sind aber immer beliebter.

    Benjamin Disraeli

  10. Die schönen Tage sind das Privileg der Reichen, aber die schönen Nächte sind das Monopol der Glücklichen.

    Johann Nepomuk Nestroy

  11. Das Gewissen spricht, aber der Eigennutz schreit.

    Jean Antoine Petit-Senn

  12. Verboten Wasser ist süßer als offen Wein

    Bernhard Freidank

  13. Gleichheit beginnt im Grabe

  14. Man muss sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.

    Baltasar Gracián y Morales

  15. Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

    Baltasar Gracián y Morales

  16. Das Wesen der Unmoral ist die Neigung des Menschen, für die eigene Person Ausnahmen zu machen.

    Jane Laura Addams

  17. Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Gold ist Sold, dem ist man hold.

  19. Schöne Frauen haben seit undenklichen Zeiten das Vorrecht, dumm sein zu dürfen.

    Ida Hahn - Hahn

  20. Das Vergnügen verbraucht uns. Die Arbeit kräftigt uns. Wähle.

    Charles Baudelaire