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Sprüche über Bildung

119 Sprüche — Seite 5

Bildung meint mehr als das Ansammeln von Wissen – sie ist die Fähigkeit, das Gelernte einzuordnen, zu beurteilen und im Leben nutzbar zu machen. Sie schärft das Urteil, weitet den Horizont und verleiht dem Denken jene Unabhängigkeit, die bloße Information nicht geben kann. Darum gehört dieses Thema zu den tiefsten Grundlagen menschlicher Entwicklung.

Ihre Würde liegt nicht in Titeln oder Abschlüssen, sondern in der inneren Haltung, die Lernen ermöglicht. Bildung ist kein Ziel, das man erreicht und ablegt, sondern ein lebenslanger Prozess, der Neugier, Offenheit und die Bereitschaft verlangt, auch Gewohntes zu hinterfragen.

  1. Niemand köpft leichter als jene, die keine Köpfe haben.

    Friedrich Dürrenmatt

  2. Wissen sollen`s alle Leute, in die Schule gehst du heute, jeder, der da kann und mag, wird versüßen dir den Tag.

  3. Nimm zum heutigen Schulbeginn meine besten Wünsche hin: Dass die Schulzeit schmackhaft sei, so wie diese Leckerei!

  4. Wissenschaft - Das ist entweder Physik oder Briefmarkensammeln.

    Ernest Rutherford

  5. Dem großen Schulkind gratulier' ich sehr. Dir fällt die Schule ganz bestimmt nicht schwer. Wer so vergnügt und immer munter ist wie du, dem macht das Spaß, und der begreift im Nu!

  6. Nur durch die Bildung wird der Mensch, der es ganz ist, überall menschlich und von Menschheit durchdrungen.

    Friedrich von Schlegel

  7. Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und den keine Kraft zurückfliessen lassen kann.

    Adelbert von Chamisso

  8. Bildung ist etwas, was man ganz ohne Beeinträchtigung durch den Schulunterricht erwerben muss.

    Mark Twain

  9. Nimm die Schule stets so erst, dass Du ihren Sinn erfasst: Wichtig ist, dass Du was lernst, mitgemacht und aufgepasst!

  10. Ich lege Dir in die Schultüte einen Radiergummi, denk daran, du kannst immer wieder neu anfangen.

  11. Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

    Carl Hilty

  12. Wenn zwei Esel einander unterrichten,wird keiner ein Doktor.

  13. Auf die Bildung des Charakters haben Zucht und Übung einen bedeutenden Einfluß.

    Samuel Smiles

  14. Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz - in Nöten dient es als Versatz.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  15. Bücher sind eine moderne Gattung historischer Wesen, aber eine höchst bedeutende. Sie sind vielleicht an die Stelle der Traditionen getreten.

    Novalis

  16. Ein Buch, das man stützt, ist ein Buch, das sinkt.

    Antoine de Rivarol

  17. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  18. Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Man lese ein Buch, und lasse es auf sich einwirken, gebe sich dieser Einwirkung hin, so wird man zum richtigen Urteil darüber kommen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Keine Leserei erfordert eine so strenge Diät, als das Lesen abgerissener, hingestreuter Gedanken.

    Johann Gottfried Herder