Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel
112 Zitate — Seite 4
Über den Autor
Dramatiker · Deutsch · 1813 - 1863
Christian Friedrich Hebbel (1813–1863) schrieb die Trauerstücke Agnes Bernauer und Maria Magdalena sowie die bis heute maßgebliche Theaterfassung der Nibelungen.
Mehr auf WikipediaWie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.
✦ 3.9Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.
✦ 3.9Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!
✦ 3.9Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange
✦ 3.9Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.
✦ 3.9Eine Reise ist der Trunk aus der Quelle des Lebens.
✦ 3.9Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.
✦ 3.9Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.
✦ 3.8An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.
✦ 3.8Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand.
✦ 3.8Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
✦ 3.8Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
✦ 3.8Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.
✦ 3.8Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.
✦ 3.8Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.
✦ 3.8Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.
✦ 3.8Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …
✦ 3.8Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
✦ 3.8Man liest manches Buch mit einem Gefühl, als ob man dem Verfasser ein Almosen geben möchte.
✦ 3.8Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.
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