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Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel

112 Zitate — Seite 4

Über den Autor

Dramatiker · Deutsch · 1813 - 1863

Christian Friedrich Hebbel (1813–1863) schrieb die Trauerstücke Agnes Bernauer und Maria Magdalena sowie die bis heute maßgebliche Theaterfassung der Nibelungen.

Mehr auf Wikipedia
  1. Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.

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  2. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

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  3. Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!

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  4. Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange

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  5. Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.

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  6. Eine Reise ist der Trunk aus der Quelle des Lebens.

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  7. Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.

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  8. Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.

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  9. An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

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  10. Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand.

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  11. Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.

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  12. Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.

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  13. Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.

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  14. Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.

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  15. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

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  16. Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.

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  17. Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …

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  18. Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.

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  19. Man liest manches Buch mit einem Gefühl, als ob man dem Verfasser ein Almosen geben möchte.

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  20. Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.

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