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Sprüche über Ehe

380 Sprüche — Seite 10

Wo zwei Menschen ihr Leben miteinander verbinden, begegnen sich Nähe, Gewohnheit, Liebe und Herausforderung auf engstem Raum. Ehe ist deshalb nie nur ein äußeres Bündnis, sondern ein täglicher Prüfstein für Geduld, Treue und gegenseitige Reifung. Gerade darin liegt ihre besondere menschliche und gesellschaftliche Bedeutung.

Ihr Gelingen hängt weniger vom idealen Anfang als von der Haltung im gemeinsamen Alltag ab. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Nähe und Reibung, Verbundenheit und Verantwortung und zeigen, wie anspruchsvoll und kostbar eine dauerhafte Partnerschaft sein kann.

  1. Die kluge Frau wünscht sich immer ein bißchen mehr als ihr Mann ihr bieten kann, aber niemals so viel, dass er entmutigt wird.

    Sarah Bernhardt

  2. Erstlich das Haus und das Weib und den pflügenden Ochsen bedarf man.

    Hesiod

  3. In der Ehe setzen Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel

  4. Die Ehe ist für uns arme Sünder ein Marterstand, drum, Eltern, zwingt doch keine Kinder ins Eheband.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  5. Das Joch der Ehe ist so schwer, dass man zwei Personen braucht, um es zu tragen - manchmal drei.

    Alexandre Dumas

  6. Die Ehe ist das einzige Abenteuer, in das sich auch die Feigen stürzen

    Voltaire

  7. Lieber ein Ehemann ohne Liebe als ein eifersüchtiger

  8. Eine Frau von Welt bleibt selten die Frau ihres Ehemannes.

    Carmen Sylva

  9. Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.

  10. Man pflegt in einem wichtigen Werk zu blättern, ehe man es ernstlich zu lesen anfängt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  11. Alle Ehen sind verschieden, wie Fingerabdrücke.

    George Bernard Shaw

  12. Die Mitgift, die eine Frau ins Haus bringt, ist eine Glocke: So oft du daran vorbeigehst, schlägt dir der Klöppel ins Gesicht.

  13. Wer Diebe fasst, soll auch die Beute fassen. Wer Ehebrecher fasst, soll immer beide fassen

  14. Schon die Freundschaft ist gefährlich; aber die Ehe ist noch gefährlicher, denn die Frau ist und bleibt das Verderben des Mannes, wenn er ein dauerndes Verhältnis mit ihr eingeht.

    Sören Kierkegaard

  15. Wenn ich nochmals eine Frau entführen sollte, würde ich den Gatten mitnehmen.

    Franz Liszt

  16. Das Märchen endet meist mit der Hochzeit, mit der Hochzeit aber meist auch das Märchen.

  17. Manche Ehe ist ein Zellengefängnis der Sorge

    Peter Hille

  18. Das Glück der Ehe besteht darin, dass man einander verzeiht, sich geheiratet zu haben.

  19. Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.

    John Wilmot, Earl of Rochester

  20. Ein schönes, herrliches Weib, das unvermählt bleibt, ist eine stille und doch laute Anklage gegen alle Männer.

    Bogumil Goltz