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Sprüche über Erde

95 Sprüche — Seite 4

Unter allen Bildern für Ursprung, Nahrung und Zugehörigkeit besitzt die Erde eine besondere Würde. Sie trägt, nährt und begrenzt zugleich und erinnert den Menschen daran, dass er nicht über allem steht, sondern eingebettet ist in ein größeres Ganzes. Deshalb hat dieses Thema ökologische und existenzielle Tiefe.

Ihre Bedeutung zeigt sich besonders dort, wo Ausbeutung und Ehrfurcht einander gegenüberstehen. Erde ist Lebensgrund, Heimat und Mahnung zugleich und fordert dazu auf, mit dem, was trägt, nicht umzugehen, als wäre es beliebig ersetzbar.

  1. Wir kommen nur, um zu schlafen, wir kommen nur, um zu träumen. Es ist nicht wahr, es ist nicht wahr, dass wir zum Leben auf die Erde gekommen sind.

  2. Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  3. Auch dieser März bringt Lerchenlieder. Auch dieser Mai bringt Rosen wieder. Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn. Zum neuen Jahr ein neues Hoffen. Die Erde wird noch immer grün.

    Karl Friedrich von Gerok

  4. Christus kam nicht, um die die Welt in einen Himmel zu verwandeln, sondern um den Himmel auf die Erde zu bringen.

    John Henry Newman

  5. Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

    August von Kotzebue

  6. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  7. Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.

    Johann Georg Jacobi

  8. Die Erde ist so allerliebst, dass mir vor lauter Lust und Wonne Zeit fehlt, um an den zu denken, der sie schuf.

    Christian Dietrich Grabbe

  9. Die Erde gehört sowohl denen, die nach uns kommen, wie auch uns.

    John Ruskin

  10. Soweit die Erde Himmel sein kann, ist sie es in einer glücklichen Ehe.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  11. Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.

    Sören Kierkegaard

  12. Kein Wunder, dass die Erde schlappmacht, wenn sie sich das ganze Jahr so abhetzt und um die Sonne rumrennt.

  13. Der gesunde Verstand sagt uns, dass die Dinge der Erde nur sehr wenig Realität besitzen und dass es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.

    Charles Baudelaire

  14. Der Segen der Erde, der guten, der reichen Erde sei für dich da! Weich sei die Erde dir, wenn du auf ihr ruhst, müde am Ende des Tages, und leicht ruhe die Erde auf dir am Ende des Lebens, dass d …

  15. Die Erde ist randvoll mit Himmel, und in jedem gewöhnlichen Dornenbusch brennt Gott, aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus; die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren.

    Elizabeth Barrett Browning

  16. Beschwerlich ist jeder Pfad, der aufwärts führt. Die Vorsehung will es so, dass wir die Höhepunkte der Erde wie des menschlichen Daseins nur unter Hindernissen und langen Mühen erreichen können.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  17. Das heiterste Ding in der Natur, eine Blume, hat doch seine Wurzeln in der Erde und im Schmutz.

    David Herbert Lawrence

  18. Was einem nicht soll werden, ist das Liebste auf Erden.

  19. Es gibt so viele Mütter auf der Erde hier doch eine ist die beste, und die gehört mir! Alles Gute zum Muttertag!

  20. Unser ganzes Leben hindurch zieht die Erde an uns, als wollte sie uns Flüchtlinge wieder haben, und endlich bekommt sie uns auch.

    August Pauly