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Sprüche über Erde

95 Sprüche — Seite 2

Unter allen Bildern für Ursprung, Nahrung und Zugehörigkeit besitzt die Erde eine besondere Würde. Sie trägt, nährt und begrenzt zugleich und erinnert den Menschen daran, dass er nicht über allem steht, sondern eingebettet ist in ein größeres Ganzes. Deshalb hat dieses Thema ökologische und existenzielle Tiefe.

Ihre Bedeutung zeigt sich besonders dort, wo Ausbeutung und Ehrfurcht einander gegenüberstehen. Erde ist Lebensgrund, Heimat und Mahnung zugleich und fordert dazu auf, mit dem, was trägt, nicht umzugehen, als wäre es beliebig ersetzbar.

  1. Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher.

    Joseph Conrad

  2. Gott schuf die Erde und ruhte einen Tag; danach hat er die Frau erschaffen, und seitdem hat er keine Ruhe mehr.

  3. Als du auf diese Erde kamst, haben alle gelächelt - nur du hast geweint. Lebe so, dass wenn du diese Welt wieder verlässt, alle weinen - und nur du lächelst!

  4. Mögen dich die roten Sonnenuntergänge, die hoch auf den Zweigen des Abends wachsen, erfreuen, so wie die knospende farbige Morgendämmerung, die in der Luft im Osten aus der Erde steigt.

  5. Würden alle guten Lehren angenommen und befolgt, so wäre diese Erde längst schon der Himmel.

    Sebastian Kneipp

  6. Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.

    Mark Aurel

  7. Man findet Diamanten nur im Dunkel der Erde und Wahrheiten nur in den Tiefen des Denkens.

    Victor-Marie Hugo

  8. Wir wissen, dass wir auf diese Erde niedergesetzt sind, um mit einem Herzen und aus einem Munde Gott zu loben, und dass dies das Ziel unseres Lebens ist

    Johannes Calvin

  9. Jedes Lachen vermehrt das Glück der Erde

    Jonathan Swift

  10. Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

    Khalil Gibran

  11. Wenn Du liebst, dringst Du ans Licht wie der Samen, der in der Erde verborgen war.

    Bettina von Arnim

  12. Die Erde kann vergehen, die Sonne kann erblassen, doch wahre Freundschaft soll uns nie verlassen.

  13. Der Reichtum ist wie der Mist. Angehäuft stinkt er. Über das Land hin verteilt, macht er die Erde fruchtbar.

  14. Die Erde ist unsere Mutter, sie nährt uns. Was wir in sie hineinlegen, gibt sie uns zurück.

  15. Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.

    Immanuel Kant

  16. Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!

    Heinrich von Kleist

  17. Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen, zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.

  18. Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.

    Wilhelm Raabe

  19. Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.

    Justus Freiherr von Liebig

  20. Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh