Es ist Trägheit, was uns an peinliche Zustände kettet.
— Novalis
60 Faulheit Zitate von bekannten Dichtern, Philosophen und Persönlichkeiten. Mit Quellenangabe — ideal für Präsentationen, Vorworte und Reden.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Was die Liebe betrifft, so ist es leichter, auf ein Gefühl zu verzichten, als eine Gewohnheit aufzugeben
— Guy de Maupassant
Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie tun zu können.
— Charles Baudelaire
Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Du kannst keinen Ozean überqueren, indem du einfach nur aufs Wasser starrst.
— Rabindranath Tagore
So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.
— Leonardo da Vinci
Von einem, der sich nur anstrengt, wenn er sicher ist, dafür belohnt zu werden, kann man nicht viel erwarten.
— José Ortega y Gasset
Nichtstun ist die schwierigste Tätigkeit und zugleich diejenige, die am meisten Geist erfordert.
— Oscar Wilde
Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Alle Tagesfragen werden von den Zeitungen künstlich aufgebauscht. Das Gefährlichste daran ist, dass die Zeitungen alles in fertigem Zustand präsentieren, wodurch das Selbstdenken erstickt wird.
— Leo Tolstoi
Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler.
— Alfred Krupp
Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.
— Anton Tschechow
Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.
— Friedrich Nietzsche
Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt.
— Gotthold Ephraim Lessing
Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.
— Gottlieb Moritz Saphir
Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden
— Emil Gött
Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen
— Arthur Schnitzler
Der Sonntag ist ein Ruhetag, drauf folgt der blaue Montag, der Dienstag ein Nichtstuetag, der Mittwoch dann ist Lohntag: Wär so es in der Welt bestellt, wär's so, wie's dir und mir gefällt.
— Daniel Sanders
Es ist zweierlei, Verstand empfangen haben, und den Verstand, den man empfangen hat, auch anzuwenden gelernt haben.
— Dorothea Christiane Erxleben
Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.
— Thomas Hobbes
Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit.
— Augustinus
Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
— Heinrich von Kleist
Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.
— Seneca
Bleiben erwachsene Kinder noch jahrelang bei der Mutter, sehen sie nur noch in ihr die Stütze und bequeme Hilfe, und lässt die Mutter sich in dieser Wiese missbrauchen, so leiden am Ende alle Teile.
— Prentice Mulford
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.
— Marcus Tullius Cicero
Ich bin ein guter Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie dann nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.
— Thomas Alva Edison
Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter
— Ludwig Tieck
Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.
— Stanislaw Brzozowski
Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.
— Gioacchino Rossini
Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.
— Henry Thomas Buckle
Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.
— August Graf von Werder
Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.
— Johann Heinrich Pestalozzi
Alt wollen sie werden, gesund wollen sie bleiben, aber etwas tun dafür wollen sie nicht.
— Sebastian Kneipp
Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.
— François de la Rochefoucauld
Der Mensch kann unendlich viel, wenn er die Faulheit abgeschüttelt hat und sich vertraut, dass ihm gelingen muss, was er ernstlich will.
— Ernst Moritz Arndt
Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen.
— Hippokrates von Kós
Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.
— Friedrich Nietzsche
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