Sprüche über Feindschaft
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Wo Verletzung, Hass oder tiefes Gegeneinander Wurzeln schlagen, entsteht Feindschaft in ihrer zerstörerischen Kraft. Sie bindet Gedanken an Abwehr und Vergeltung und verengt den Blick, bis der andere nur noch als Gegner erscheint. Deshalb gehört dieses Thema zu den dunkelsten Formen menschlicher Beziehung.
Ihre Gefährlichkeit liegt darin, dass sie nicht nur trennt, sondern das Innere mitprägt. Feindschaft nährt sich aus Kränkung und Verhärtung und zeigt, wie schwer es dem Menschen fällt, aus Verletzung nicht noch weiteren Schaden wachsen zu lassen.
Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.
— Emil Gött
Nirgends klingen falsche Musik und krumme Töne besser, als wenn es gegen einen gemeinsamen Feind geht.
— Friedrich Nietzsche
Die Menschen sind nicht halb so gut, wie ihre Freunde sie schildern und nicht halb so schlecht, wie ihre Feinde behaupten
— Adolph Freiherr von Knigge
Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.
Ein Weiser nutzt seine Feinde besser aus als ein Narr seine Freunde.
— Baltasar Gracián y Morales
Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.
— Franklin D. Roosevelt
Man beurteilt einen Menschen nach seinen Feinden ebenso sehr wie nach seinen Freunden
— Joseph Conrad
Mit vernünftiger Überlegung kommt man seinen Feinden gegenüber weiter als mit unverständigen Gewaltstreichen.
— Thukydides
Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen
Von Freunden geschlagene Wunden heilen schwerer als die von Feinden.
— August Pauly
Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler.
— Benjamin Franklin
Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es
— Arthur Schopenhauer
Ich brauche die Menschen nur einen Augenblick zu hintergehen, und meine Feinde liegen zu meinen Füßen.
— Jean-Jacques Rousseau
Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.
— Georges Clemenceau
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit
— Marie von Ebner-Eschenbach
Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.
Nützlich ist uns oft ein Feind: Er dient, wenn er zu schaden meint.
— Magnus Gottfried Lichtwer
Häuslichkeit ist der Schutzengel des Ehe und Familienstandes, Zerstreuung aber die Todfeindin, daher auch Häuslichkeit, Ehe und Familienglück immer seltener werden.
— Karl Julius Weber
Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.
— Thomas Paine
Den Narren erkennst Du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund, Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel, Vertrauen zu Fremden und Freundschaft mit seinem Feind.