Sprüche über Himmel
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Kaum ein Bild verbindet Weite, Höhe, Trost und Geheimnis so stark wie der Himmel. Er steht für Ferne und Transzendenz, für Schönheit und Hoffnung und wird deshalb in Sprache und Dichtung oft zum Sinnbild für das, was über das Irdische hinausweist. Darum besitzt dieses Thema eine besondere poetische Kraft.
Sein Reiz liegt darin, dass der Himmel zugleich sichtbar und unerreichbar bleibt. In ihm begegnen sich Naturerfahrung, religiöse Ahnung und das Bedürfnis, das Große und Freie über dem eigenen Dasein zu denken.
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Eine Mutter ist eine Frau, deren Liebe der Himmel gesegnet hat.
— Emile Zola
Brüder, fliegt von euren Sitzen, wenn der volle Römer kreist, laßt den Schaum zum Himmel spritzen: dieses Glas dem guten Geist.
— Friedrich von Schiller
Du hast in dir den Himmel und die Erde.
— Hildegard von Bingen
Wer den Himmel nicht in sich selber trägt, sucht ihn vergebens im ganzen Weltall.
— Otto Ludwig
Der Reisende verändert nur den Himmel über sich - nie die Seele.
— Horaz
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Liebe bleibt die goldne Leiter, drauf das Herz zum Himmel steigt.
— Franz Emanuel August Geibel
Jemand, der dich zum Lachen bringt und die Sterne vom Himmel dir singt. Jemand, der dir den Regenbogen träumt, dieser jemand ist ein wirklicher Freund.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ... ... aber aus allen Wolken!
Wenn wir glauben, dass der Himmel unsere Heimat ist, dann sollen wir auch unsere Reichtümer dahin schaffen, statt sie hier zurückzuhalten, wo sie uns bei plötzlichem Aufbruch verlorengehen könnten.
— Johannes Calvin
Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.
— Khalil Gibran
Auch aus einem bescheidenen Winkel kann man in den Himmel springen.
— Seneca
Die Vereinten Nationen wurden nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.
— Winston Churchill
Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!
— Heinrich von Kleist
Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wo der Wein fehlt, da ist der Himmel der Menschheit wüst und leer, da stirbt der Reiz der Venus
— Euripides
Der Himmel ist jetzt nimmer weit; es nahet die sel'ge Gotteszeit der Freiheit und Liebe. Wohlauf, du frohe Christenheit, dass jeder sich nach langem Streit in Friedenswerken übe!
— Max von Schenkendorf
Wenn ich den Himmel nicht bewegen kann, will ich die Unterwelt aufrühren.
— Ferdinand Lassalle
Himmelsbotschaft ist erklungen, ach ein wunderbarer Klang! Engel haben uns gesungen einen seligen Gesang: Heute sei das Kind erschienen, dem die Himmel ewig dienen.
— Max von Schenkendorf