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Sprüche und Zitate von Honoré de Balzac

68 Zitate — Seite 3

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1799 - 1850

Honoré de Balzac (1799–1850) schuf mit „La Comédie humaine" einen 88-teiligen, unvollendeten Romanzyklus über die französische Gesellschaft seiner Zeit.

Mehr auf Wikipedia
  1. Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben, wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.

    3.7
  2. Die Ehe soll immer ein Ungeheuer bekämpfen, das alles verschlingen will, was an ihr erhaben ist: die Gewohnheit.

    3.7
  3. Der Leser kann sich keiner Illusion hingeben, wenn sie der Schriftsteller im Augenblicke der Schöpfung nicht selbst erlebt hat.

    3.7
  4. Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.

    3.7
  5. Die Männer lieben jene Frauen am leidenschaftlichsten, die es verstehen, ihnen die leckersten Dinge vorzusetzen

    3.7
  6. Über eine Spur von Geist in einer Frau freuen wir uns ebenso wie über ein paar Worte, die ein Papagei richtig herausbringt.

    3.7
  7. Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.

    3.6
  8. Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.

    3.6
  9. Katastrophen machen kluge und starke Menschen immer zu Philosophen.

    3.6
  10. Frauen haben eine Vorrat von Bosheiten, die in Gutmütigkeit gehüllt, mit Wohlwollen verbrämt sind, dass man damit einen Heiligen in Verdammnis stürzen, einen Affen ernst machen und einen Dämon zum Ers …

    3.6
  11. Sobald die Frau aus dem Mann einen Esel gemacht hat, redet sie ihm ein, er sei ein Löwe mit eisernem Willen.

    3.5
  12. Für Verschwender ist das Geld rund, für Sparsame flach.

    3.5
  13. In moralischer Beziehung ist der Mann öfter und länger Mann, als die Frau Frau ist.

    3.5
  14. Die Ehe ist ein Kampf auf Leben und Tod.

    3.5
  15. Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.

    3.5
  16. Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen.

    3.4
  17. Dauernd ist jene Liebe, die stets die Kräfte zweier menschlicher Wesen im Gleichgewicht hält.

  18. Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit.

  19. Man muss die besonderen Interessen eines jeden benutzen, um einen großen Zweck zu erreichen. Das ist das ganze Geheimnis der Politik.

  20. Erfahrung ist eine so schöne Sache, dass man sie nicht teuer genug kaufen kann.