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Sprüche und Zitate von Jean de la Bruyère

56 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Schriftsteller · Französisch · 1645 - 1696

Jean de La Bruyère (1645–1696) war ein französischer Schriftsteller, dessen einziges Werk „Les Caractères" gesellschaftliche Typen und Sitten des Hoflebens unter Ludwig XIV. satirisch porträtierte.

Mehr auf Wikipedia
  1. Wenn eine Frau die Schönheit einer andern anerkennt, so darf man daraus schließen, dass sie sich selber für schöner hält...

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  2. Liebe und Freundschaft schließen sich gegenseitig aus.

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  3. Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.

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  4. Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue

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  5. Ein Mensch von feiner Lebensart pflegt sich zu benehmen, dass die anderen nach seinen Worten und seinem Verhalten mit ihm und mit sich selbst zufrieden sind.

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  6. Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

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  7. Wenn euch eine Lektüre das Herz erhebt, wenn sie euch zu edlen, tapfernen Empfindungen erfreut, dann braucht ihr kein weiteres Kriterium: das Werk ist gut

    3.9
  8. Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.

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  9. Seine kleinsten Vorzüge kann man nicht schnell genug entdecken, mit seinen Gebrechen hat man es nicht so eilig

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  10. Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

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  11. Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaß als das der Dankbarkeit

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  12. Auch der vornehmste Geist bleibt sich nicht gleich, er ist dem Wachsen und Abnehmen unterworfen.

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  13. Wer aufrecht seinen Weg sucht, ist stets seinem Gewissen verantwortlich. Dem dürfen wir unsere Achtung nicht versagen, er mag mit uns oder gegen uns sein.

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  14. Für sich selbst genügt ein einziger treuer Freund, und es bedeutet viel, ihn zu besitzen. Um anderen gefällig zu sein, kann man nie genug Freunde haben.

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  15. Schöne Mädchen geben ihren schlecht behandelten Liebhabern oft durch hässliche oder unwürdige Ehemänner eine späte, ausreichende Genugtuung.

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  16. Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.

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  17. Bücher machen ist ein Handwerk wie Uhren machen, und zu einem Schriftsteller gehört mehr als nur Geist.

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  18. Ein Leben ohne Freunde ist wie eine weite Reise ohne Wirtshaus.

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  19. Spottsucht ist oft Armut an Geist.

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  20. Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.

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