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Sprüche über Musik

137 Sprüche — Seite 7

Wo Worte nicht ausreichen, beginnt oft die Sprache der Musik. Sie ordnet Gefühle, weckt Erinnerung und verbindet Menschen über Begriffe, Herkunft und Alltag hinaus auf unmittelbare Weise. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Ausdrucksformen menschlicher Empfindung und kultureller Gestaltung.

Ihre besondere Macht liegt darin, dass Musik zugleich trösten, aufrichten, bewegen und sammeln kann. In ihrem Klang wird Erlebtes nicht erklärt, sondern auf eine Weise spürbar, die tiefer reicht als bloße Beschreibung.

  1. Musiker haben, wie die Philosophen, einen bewunderungswürdigen Takt und Verstand für die Gesetze der idealen Welt, aber für die Wirklichkeit keine Herzenskraft und keinen Witz.

    Bogumil Goltz

  2. Klopfe im Himmel an und höre den Ton

  3. Musik ist die Arithmetik der Töne, da Optik die Geometrie des Lichtes ist.

    Claude Debussy

  4. Das Jahrhundert der Flugzeuge hat ein Recht zu seiner eigenen Musik.

    Claude Debussy

  5. Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön.

    Emily Elizabeth Dickinson

  6. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    Otto Stössl

  7. Bringt jemand vor oder gar nach dem Essen ein Lied schlecht zu Gehör, dann beurteile man ihn ebenso falsch, wie er gesungen hat.

    Otto Weiss

  8. Unser Gefühl selbst ist nichts anderes als eine innere Musik immer währender Schwingung der Lebensnerven.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  9. Hoffnung ist das gefiederte Ding, das sich in der Seele niederlässt, und die Melodie ohne Worte singt und niemals aufhört.

    Emily Elizabeth Dickinson

  10. Genüsse sind eine Musik, bei der die Pausen die Hauptsache sind.

    Carl Ludwig Schleich

  11. Pflanzendüfte sind wie Musik für unsere Sinne.

  12. Falsche Gewürze tun ebenso weh wie falsche Töne

    Gioacchino Rossini

  13. Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  14. Die Musik ist ihrem Wesen nach nicht eine Sache, die man in eine strenge und überlieferte Form gießen kann.

    Claude Debussy

  15. In der Oper ist alles falsch: das Licht, die Dekorationen, die Frisuren der Balleteusen, ihre Büsten und ihr Lächeln. Wahr sind nur die Wirkungen, die von ihr ausgehen.

    Edgar Degas

  16. Worte von Glücklichen gesagt, dürftige Melodien. Doch Worte, von Schweigenden gefühlt, sind schön.

    Emily Elizabeth Dickinson

  17. Wenn der Magen Geige spielt, fängt das Gehirn einen bösen Tanz an.

    Polybios Dimitrakopoulos