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Sprüche über Religion

69 Sprüche — Seite 2

Religion berührt Fragen nach Sinn, Ursprung, Schuld, Trost und dem Verhältnis des Menschen zum Unverfügbaren. Sie ist weit mehr als Lehre oder Brauch, weil sie Weltdeutung, Gewissen und Hoffnung auf besondere Weise miteinander verbindet. Darum bleibt das Thema persönlich, tief und oft von großer innerer Spannung.

Sprüche über Religion begleiten viele der wichtigsten Lebensereignisse: Taufe, Konfirmation, Trauerfeiern, Jubiläen und persönliche Wendepunkte. Als Zitat in einer Rede, auf einer Karte oder in einer stillen Stunde geben sie Trost, Orientierung und das Gefühl, nicht allein zu sein.

  1. Christen haben keine Nachbarn.

  2. Religion ist das letzte Ziel, wohin alle unsere Gedanken und Handlungen gehen müssen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  3. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

    Karl Marx

  4. Wer Christo nachfolgt, der kommt an den Galgen.

  5. Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.

    Anatole France

  6. Der ist fromm, der ungezählt Geld wiedergibt

  7. Ein Ding freundlich auslegen ist eines frommen Gemüts

  8. Fromm sein ist zu allen Dingen gut

  9. An dem ist Chrisom und Tauf verloren.

  10. Wer dem Altar dient, soll auch vom Altar leben.

  11. Bei frommen Leuten verliert man nichts

  12. Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.

    Immanuel Kant

  13. Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.

  14. Die Religion ist das Krankenhaus der Seelen, welche die Welt verwundet hat.

    Jean Antoine Petit-Senn

  15. Christen und Könige sollen wissen, was sie glauben.

  16. Christus wird noch täglich gekreuzigt.

  17. Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse

    Carl Friedrich Paul Ernst

  18. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

    Immanuel Kant

  19. Es gibt auch im Religiösen keine absolute Wahrheit, nur geglaubte. Der Gott einer Religion ist ohnmächtig gegen den, der andere Götter anerkennt oder keine.

    Otto Flake

  20. Aus der Theologie wird man zur Philosophie, aus der Philosophie zur Religion geführt.

    Walter Calé