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Sprüche über Respekt

350 Sprüche — Seite 6

Wirkliche Größe zeigt sich nicht im Überragen anderer, sondern im respektvollen Umgang mit ihnen. Respekt erkennt Würde an, ohne Gleichheit erzwingen zu müssen, und schafft damit den Raum, in dem Unterschied nicht zur Geringschätzung wird. Darum ist dieses Thema grundlegend für jedes gelingende Miteinander.

Sein Wert wird besonders sichtbar, wenn Macht, Erfolg oder Meinung aufeinandertreffen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Respekt nicht Unterordnung bedeutet, sondern eine Haltung der Achtung, die Beziehung und Gesellschaft trägt.

  1. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Wem Recht schaffende Bosheit aus den Augen strahlt, qualifiziert sich für bestimmte Jobs sicherer als jemand, der lediglich mit offenem Blick naiv dreinschaut.

    Christa Schyboll

  3. Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  4. Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.

    Heinrich Leuthold

  5. Frage nicht wie, sondern was man redet

  6. Ein guter Name geht in Augenblicken verloren; ein schlechter wird in Jahren nicht zu einem guten.

    Jeremias Gotthelf

  7. Wir lieben die uns Wohlwollenden, aber wir achten mehr die, die es wagen, uns ehrlich anzugreifen. So hoch ist unsere Meinung von uns selbst.

    Carl Ludwig Schleich

  8. Nur wer selber richtig denken gelernt, findet sich in einem andern Denker; nur wer selber tüchtig lenken gelernt, fügt sich auch in einen andern Lenker.

    Friedrich Wilhelm Güll

  9. Wer mich ins Gesicht beschimpft, kann doch ein ehrbarer Mann und mein Freund sein.

  10. Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.

    Oscar Wilde

  11. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  12. Quaesitam meritis sume superbiam! - Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt!

    Horaz

  13. Einigkeit ein festes Band, hält zusammen Leut und Land

  14. Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hält, das eine auf sein Haus, das andre auf die Welt. Das freundliche Gesicht, das wendet er ins Haus, das ernste aber kehrt er in die Welt hinaus.

    Friedrich Rückert

  15. Schreibe nicht auf deine Rechnung das, wovon anderen das Verdienst gebührt. Suche selbst zu verdienen, dass man dich um deinetwillen ehre.

    Adolph Freiherr von Knigge

  16. Die Frau ist eine Festung, der Mann ihr Gefangener.

  17. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  18. Wie wär's, wenn du es mal erprobst, und, wo berechtigt, andre lobst? Und stell dir vor, wenn du erst merkst, dass du mit Lob Menschen auch stärkst!

    Karl-Heinz Söhler

  19. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  20. Das Schönste, was man jemand auf der Welt antun kann, ist, sich von ihm belehren zu lassen.

    John Steinbeck