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Sprüche über Täuschung

61 Sprüche — Seite 3

Täuschung entsteht dort, wo Schein und Wirklichkeit bewusst oder unbewusst auseinanderfallen. Sie kann schützen, verführen oder blenden und zeigt damit, wie leicht Menschen dem Anschein mehr glauben als der Wahrheit. In dieser Unsicherheit liegt die anhaltende Faszination des Themas.

Sprüche und Zitate zum Thema Täuschung lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Was die Menschen groß nennen, ist es nicht immer. Was sie beklatschen, ziemlich selten. Und das, wohin sie strömen in Scharen, dass die Säle sie nicht fassen, das ist niemals groß.

    Philipp Dessauer

  2. Unser Glaube an den geistigen Vorzug der reinen, ungemischten Bevölkerung ist ein wertloser Aberglaube. Schon Attika und Rom widerlegen ihn.

    Friedrich Christoph Dahlmann

  3. Nichts ist so trügerisch wie Tatsachen, Zahlen ausgenommen.

    George Canning

  4. Politiker: Ein Akrobat. Er hält das Gleichgewicht dadurch, dass er das Gegenteil von dem sagt, was er tut.

    Maurice Barrès

  5. Sollten alle Ehebrecher graue Röcke tragen, so würde das Tuch teuer.

  6. Das Löwenmaul hat ein Hasenherz.

  7. Mit Speck fängt man Mäuse.

  8. Sperlinge fängt man, wenn man ihnen Salz auf den Schwanz streut.

  9. Der menschlichen Kunst der Täuschung sind Grenzen gezogen.

    Sir Arthur Conan Doyle

  10. Manches gestehen bedeutet meist einen hinterhältigeren Betrug als alles zu verschweigen

    Arthur Schnitzler

  11. Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit

    Adam Smith

  12. Lautes Schweigen deutet nicht zwangsläufig allein auf den Kenner hin, sondern manchmal auch auf den uninformierten Tölpel.

    Christa Schyboll

  13. Frauen ahnen alles. Sie irren nur, wenn sie denken.

    Alphonse Karr

  14. Eine Lüge, die wir im guten Glauben in uns hineinbauen, zur Selbsttäuschung, versperrt uns den wertvollen Lebensraum.

    Prentice Mulford

  15. Der Irrtum ist nicht Mangel an Geist, sondern verkehrter Geist. Daher der Irrtum höchst geistreich und doch Irrtum sein kann

    Carl Friedrich von Rumohr

  16. Wenn der Ruf eines Menschen erst einmal feststeht, ist er immer besser oder schlechter, als er es verdient.

    Alexandre Vinet

  17. Die Natur verlieh allen Menschen die Gabe, sich in wichtigen Dingen zu verrechnen.

    Otto Weiss

  18. Der Lügner wird von den Leuten oft getäuscht; denn oft stellen sie sich, als glaubten sie ihm.

    Otto Weiss

  19. Der Ton der Überlegenheit muss oft sie selbst ersetzen.

    Otto Weiss

  20. Ich habe die Kunst entdeckt, wie man Diplomaten täuschen kann. Ich sage die Wahrheit, die glaubt keiner.

    Camillo Benso Graf von Cavour